Immer mehr Öltanker fahren nach Angaben von Analysten und US-Medien durch die Straße von Hormuz, wobei die US-Marine die Schiffe auf dem Weg zu Verladestationen im Persischen Golf und zurück absichert.
Die Meerenge zwischen Iran und der arabischen Halbinsel ist eine der wichtigsten Seestraßen der Welt für den Öltransport. In den vergangenen Wochen hat der Verkehr durch die Straße von Hormuz nach Beobachtungen von Marktanalysten spürbar zugenommen. Wie das «Wall Street Journal» unter Berufung auf Schifffahrtsdaten berichtete, pendeln Tanker zunehmend zwischen Verladestationen im Persischen Golf und wartenden Schiffen außerhalb der Meerenge.
Hintergrund: Pendelverkehr durch die Meerenge
Hintergrund des verstärkten Aufkommens ist dem Bericht zufolge ein Verfahren, bei dem Öl auf kleinere, wendigere Tanker umgeladen wird. Diese Schiffe fahren dann durch die Meerenge, wo sie nach den vorliegenden Informationen vom US-Militär eskortiert werden. Außerhalb der Meerenge wird die Fracht auf größere Tanker übergeben, die den Transport in Richtung Weltmarkt übernehmen. Analysten sprechen in diesem Zusammenhang von einer Form des „Shuttle“-Verkehrs.
