Im Straßenverkehr Deutschlands sind im Jahr 2025 mehr als 2.800 Menschen ums Leben gekommen, im Durchschnitt acht pro Tag; das Statistische Bundesamt in Wiesbaden meldete nach endgültigen Ergebnissen einen Anstieg um 62 Getötete gegenüber 2024.

Acht Tote pro Tag im Straßenverkehr

Die vorläufige Bilanz des Statistischen Bundesamts fällt düster aus: "Im Schnitt sind pro Tag acht Menschen im Straßenverkehr in Deutschland ums Leben gekommen", erklärten die Statistiker. Insgesamt starben 2025 mehr als 2.800 Menschen bei solchen Unfällen – "Das waren demnach 62 Getötete mehr als ein Jahr zuvor."

Gleichzeitig ging die Zahl der Schwerverletzten leicht zurück: "Die Zahl der Schwerverletzten insgesamt sank im vergangenen Jahr leicht um 2,9 Prozent auf 49.200." Rund zwei Drittel aller Verletzten sei bei Unfällen innerhalb von Städten und Dörfern verletzt worden. "Die große Mehrheit davon - etwa 322.000 - wurde bei Unfällen leicht verletzt", hieß es. Pro Tag wurden "im Schnitt 135 Menschen schwer und 882 Menschen leicht verletzt."

Die meisten Verkehrstoten waren auch im Jahr 2025 dagegen außerorts zu beklagen. "Die allermeisten der insgesamt 2,52 Millionen ereigneten sich mit 74 Prozent laut Mitteilung innerorts." Auffällig ist die Verteilung der Getöteten innerhalb geschlossener Ortschaften: "63 Prozent der bei Unfällen innerorts getöteten Menschen seien mit dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs gewesen."

Kinder besonders betroffen

Besonders Kinder sind betroffen: "Vergangenes Jahr seien zudem 29.000 Kinder verletzt worden. Das bedeutet: Im Schnitt werde alle 18 Minuten ein Kind bei einem Verkehrsunfall verletzt." Die Zahl der getöteten Kinder unter 15 Jahren stieg laut Statistischem Bundesamt von 53 im Jahr 2024 auf 74 im Jahr 2025. "31 Kinder kamen als Insassen eines Pkw ums Leben, 22 waren zu Fuß und 13 mit dem Fahrrad unterwegs."