Wien, 01 Juli 2026
Im ersten Halbjahr 2026 sind in Österreich nach vorläufigen Zahlen des Innenministeriums 156 Menschen bei Verkehrsunfällen gestorben, 14 weniger als im Vergleichszeitraum 2025 mit 170 Getöteten.
Wie der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) am Mittwoch in einer Auswertung mitteilte, lag die Zahl der Verkehrstoten nach den ersten sechs Monaten damit unter dem Vorjahreswert. Insgesamt 160 Menschen seien heuer bereits im Straßenverkehr gestorben, sagte VCÖ-Expertin Klara Maria Schenk: "Die Zahl der Todesopfer ist weiterhin sehr hoch, bereits 160 Menschen verloren heuer ihr Leben im Straßenverkehr."
Im Bundesländer-Vergleich gab es in Niederösterreich mit 56 die mit Abstand meisten Verkehrstoten. Wien verzeichnete mit drei Opfern die wenigsten Todesfälle, gefolgt von Burgenland mit vier und Vorarlberg mit sechs. In Oberösterreich starben 29 Menschen bei Verkehrsunfällen.
Bundesländer im Vergleich
Eine detaillierte Analyse des VCÖ zu den tödlichen Unfällen in den ersten vier Monaten 2026 zeigt, dass sich 59 Prozent der Todesfälle auf Freilandstraßen ereigneten. Weitere rund ein Drittel aller tödlichen Unfälle waren Alleinunfälle ohne Beteiligung anderer. Etwa ein Viertel der getöteten Radfahrerinnen und Radfahrer starb ebenfalls allein, ohne dass ein weiterer Verkehrsteilnehmer beteiligt war.
