Finanzminister Markus Marterbauer hat sich am Mittwoch vor dem Sommerministerrat in Salzburg zur Budgetentwicklung des ersten Halbjahres sowie mit einem kurzen Gesundheitsupdate nach seiner Lymphom-Diagnose geäußert und angekündigt, dass die letzte Tranche aus dem EU-Aufbauplan in Höhe von knapp 300 Millionen Euro beantragt werden soll.

Kurz vor Beginn des Sommerministerrats in Salzburg trat Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) am Mittwoch vor die Medien und leitete sein Statement mit wenigen Sätzen zu seinem Gesundheitszustand ein. Der 61-Jährige, der bei dem Auftritt eine schwarze Stoffkappe trug, sagte, er habe "vor zwei Wochen mit einer Chemotherapie begonnen, die sehr gut verlaufen ist". Im Anschluss sei er im Waldviertel ein "paar Tage auf Urlaub" gewesen, berichtete Marterbauer. Er fühle sich "sehr fit". Eine Erkrankung, die in den letzten Jahren dank umfangreicher Forschung und des guten österreichischen Gesundheitssystems sehr gute Heilungschancen aufweist, hatte Marterbauer zuvor in einem Brief an die Redaktionen des Landes zur eigenen Diagnose formuliert: "Es handelt sich bei meiner Diagnose um ein Lymphom."