Marterbauer hat das vorgelegte Doppelbudget gegen Kritik der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB), der FPÖ, der Grünen und der Industriellenvereinigung (IV) verteidigt und sein Ziel bekräftigt, das Budgetdefizit bis 2028 auf die erlaubten drei Prozent des BIP zu senken.
Marterbauer äußerte sich zuversichtlich, dass das vorgelegte Budget ausreichen werde, um das Budgetdefizit bis 2028 auf die erlaubten drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu reduzieren. Die Konsolidierung werde schwerpunktmäßig über einnahmenseitige Maßnahmen erfolgen, da dies den Konsum weniger dämpfe und aus Verteilungsgesichtspunkten vorzuziehen sei.
Die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) vertritt hingegen die Einschätzung, dass die geplanten Konsolidierungsmaßnahmen nicht ausreichen werden, um das Defizitziel zu erreichen. Marterbauer führt die pessimistischere Bewertung der Notenbank unter anderem auf Unterschiede bei der Schätzung des künftigen EU-Beitrags sowie auf statistische Effekte zurück, teilweise auch auf abweichende Einschätzungen zu Transfers an Länder und Gemeinden.
