Mannheims Oberbürgermeister Christian Specht (CDU) hat sich „maximal enttäuscht" über die Schließung der traditionsreichen Eichbaum-Brauerei gezeigt, von der rund 240 Beschäftigte betroffen sind.

Gespräche seit Oktober

Die Nachricht von der Schließung erreichte die Belegschaft am Montag offenbar unvorbereitet. Wie Specht am Dienstag erklärte, ist die Stadtverwaltung „seit Oktober mit der Geschäftsführung der insolventen Eichbaum-Brauerei im Gespräch gewesen, um alle möglichen Optionen für die Weiterführung des Traditionsunternehmens zu gewährleisten". Eine Lösung sei jedoch nicht zustande gekommen.

Nach Angaben Spechts habe es ein „ausverhandeltes Angebot" des Uniklinikums als Teil des neuen Klinikverbunds Heidelberg-Mannheim gegeben, das Gelände der Brauerei zu übernehmen. „Es habe ein „ausverhandeltes Angebot" des Uniklinikums gegeben, dem die Verantwortlichen aber nicht zugestimmt hätten", sagte Specht. Die Gläubiger des insolventen Unternehmens hätten dem Deal ihre Zustimmung verweigert, hieß es.