Malé, 17. Mai 2026
Die Leichen von vier italienischen Tauchern, die bei einem Höhlentauchgang auf den Malediven ums Leben kamen, wurden nach einer mehrtägigen Suchaktion geborgen.
Die Bergung der Leichen erfolgte am Dienstag durch die maledivischen Behörden und ein internationales Team erfahrener Taucher. Unter den Opfern sind die Mutter eines Studenten, eine 51-jährige Meeresbiologin aus Genua, und ein 31-jähriger Forscher.
Der Körper des fünften Gruppenmitglieds, eines Tauchlehrers, war bereits am Tag des Unfalls, vergangenen Donnerstag, im Vaavu-Atoll gefunden worden.
Vier der Opfer waren mit der Universität Genua verbunden. Der Tauchgang gehörte jedoch nicht zu einer von der Universität genehmigten Forschungsmission, sondern war privat organisiert worden.
Die Taucher starben bei einem Höhlentauchgang in etwa 60 Metern Tiefe, wahrscheinlich aufgrund von Orientierungsverlust und eingeschränkter Sicht.
Die Position der Leichen deutet darauf hin, dass die Gruppe in der Dunkelheit die Orientierung verlor und den Rückweg nicht mehr fand. Experten gehen davon aus, dass aufgewirbelter Sand die Sicht erheblich beeinträchtigte.
