Der Schweizer Pharma-Auftragsfertiger Lonza hat nach einem über den Erwartungen ausgefallenen Halbjahresergebnis seine Margenprognose für 2026 angehoben und ein Aktienrückkaufprogramm über 500 Millionen Franken angekündigt.
Halbjahreszahlen übertreffen Erwartungen
Im ersten Halbjahr 2026 steigerte Lonza das Kern-Ebitda auf 1,2 Mrd. Franken (1,3 Mrd. Euro), ein Plus von etwas mehr als 27 Prozent. Damit übertraf das Unternehmen sowohl beim operativen Kernergebnis als auch bei der Kern-Ebitda-Marge die Analystenerwartungen, während der Umsatz ungefähr im Rahmen der Schätzungen ausfiel. Den Umsatz bezifferte der Konzern in der Früh auf 3,37 Mrd. Franken, was einem Zuwachs von 16 Prozent entspricht.
Auf Basis dieser Entwicklung hob Lonza den Ausblick für die Kern-Ebitda-Marge im Gesamtjahr 2026 an: Statt wie zuvor "über 32 Prozent" peilt das Unternehmen nun 33 bis 34 Prozent an. Beim Umsatz bestätigte das Management hingegen die bisherige Vorgabe, dass dieser kWk um 11 bis 12 Prozent zulegen soll.
