Am Samstagnachmittag gerieten zwei 27-jährige Wiener Skitourengeher auf der Kärntner Seite des Großglockners in eine Schneebrettlawine und wurden verschüttet.

Das Unglück ereignete sich rund 300 Meter unterhalb des Glocknerbiwaks, einer hoch gelegenen Schutzhütte auf etwa 2.460 Metern Seehöhe. Die beiden Männer befanden sich auf einer Skitour, als sich oberhalb von ihnen ein Schneebrett löste und sie unter sich begrub.

Die betroffene Region gilt als lawinengefährdet, insbesondere die steilen Flanken nahe der Pallavicinirinne, die von erfahrenen Tourengehern oft begangen wird.

Der Lawinenabgang unterhalb des Glocknerbiwaks

Das Glocknerbiwak dient als Stützpunkt für Bergsteiger und Skitourengeher. In diesem Gebiet kommt es im Frühjahr aufgrund der tageszeitlichen Erwärmung und der instabilen Schneedecke häufig zu Nass- und Gleitschneelawinen.