Washington, 20 Juli 2026

Im eskalierenden Konflikt zwischen den USA und Iran sind nach Angaben des US-Militärs seit Freitag mindestens zwei weitere amerikanische Soldaten durch iranischen Beschuss in Jordanien getötet worden, womit die Gesamtzahl der gefallenen US-Soldaten seit Kriegsbeginn auf 17 gestiegen ist.

Verstärkung der US-Luftwaffe in der Region

Die USA verlegen nach Medienberichten zusätzliche Kampfjets vom Typ F-16 vom Stützpunkt Spangdahlem in der Eifel sowie F-35-Maschinen vom britischen Stützpunkt RAF Lakenheath in den Nahen Osten. Wie das "Wall Street Journal" und die "New York Times" unter Berufung auf US-Beamte berichten, sind auch Tankflugzeuge Teil der Verlegung. Demnach war die Entscheidung dazu bereits getroffen worden, bevor am Freitag laut dem US-Militär zum ersten Mal seit Monaten wieder zwei US-Soldaten durch iranischen Beschuss getötet wurden.

Am Sonntag meldete das US-Militär zudem den Tod eines weiteren Soldaten im Irak, der am Samstag bei der kontrollierten Sprengung einer abgestürzten iranischen Drohne ums Leben kam. Damit erhöht sich die Zahl der US-Toten im Konflikt seit Beginn der US-israelischen Angriffe auf Iran auf insgesamt 17. Das für die Region zuständige Militärkommando CENTCOM hatte am frühen Morgen mitgeteilt, die Angriffswelle sei vorüber.