Innenminister Gerhard Karner erwartet nach eigener Aussage eine rasche Einigung über den Einsatz der Fußfessel für ausgewiesene Gefährder.
Innenminister Gerhard Karner hat sich zuversichtlich gezeigt, dass die laufenden Verhandlungen über den Einsatz der Fußfessel für Gefährder kurzfristig abgeschlossen werden können. Er verwies auf Gespräche auf politischer und fachlicher Ebene, die bereits weit fortgeschritten seien.
Hintergrund der Diskussion ist die Frage, unter welchen Voraussetzungen die elektronische Fußfessel künftig auch bei Personen eingesetzt werden kann, die als Gefährder eingestuft sind und sich in Österreich aufhalten. Die rechtlichen Rahmenbedingungen werden derzeit zwischen dem Innenministerium und dem Justizministerium abgestimmt.
Hintergrund der Diskussion
Karner betonte, dass es bei den Gesprächen nicht allein um technische Fragen gehe, sondern auch um den Schutz der Bevölkerung. Eine Fußfessel könne ein zusätzliches Mittel sein, um Bewegungen von Gefährdern nachvollziehbar zu machen und rasch eingreifen zu können, wenn gegen Auflagen verstoßen werde.
