Kanada hat wegen des Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo einen vorübergehenden Einreisestopp für Personen verhängt, die sich in den vergangenen 21 Tagen dort aufgehalten haben; die Maßnahme trat am Montag in Kraft.
Die kanadische Regierung begründete den Schritt mit dem Schutz der eigenen Bevölkerung. „Ein solcher Schritt könne das Gesundheitsrisiko für die eigene Bevölkerung verringern, hiess es zur Begründung." Das Einreiseverbot gilt laut der kanadischen Gesundheitsbehörde seit Montag und richtet sich gegen Menschen, die sich in den zurückliegenden drei Wochen in Kongo-Kinshasa aufgehalten haben.
Ausmaß des Ausbruchs
Hintergrund ist ein Ebola-Ausbruch, der nach Angaben der Behörden vor etwas mehr als zwei Monaten im Osten des Landes begann. „Der Ebola-Ausbruch begann laut den Behörden vor etwas mehr als zwei Monaten im Osten von Kongo-Kinshasa." Seit Beginn der Aufzeichnungen handelt es sich nach Einschätzung von Fachleuten um den sich am schnellsten ausbreitenden Ebola-Ausbruch. „Seit Beginn der Aufzeichnungen ist es der Ebola-Ausbruch, der sich am schnellsten ausbreitet."
