Der US-Pharmakonzern Johnson & Johnson hat seine Umsatz- und Gewinnprognose für das Gesamtjahr 2026 angehoben, obwohl die Medizintechnik-Sparte die Erwartungen verfehlte; die Aktie fiel im vorbörslichen Handel an der NYSE um bis zu 1,99 Prozent.

Quartalszahlen übertreffen Analystenerwartungen

Johnson & Johnson hat am Mittwoch in New Brunswick seine Ergebnisse für das zweite Quartal vorgelegt und dabei seine Jahresziele erneut nach oben geschraubt. Wie das Unternehmen mitteilte, stieg der bereinigte Gewinn je Aktie im Vergleich zum Vorjahresquartal um knapp fünf Prozent auf 2,90 US-Dollar. Der Konzernumsatz kletterte um 6,6 Prozent auf rund 25 Milliarden US-Dollar (21,9 Milliarden Euro) und übertraf damit die durchschnittlichen Analystenerwartungen.

Trotz der soliden Quartalszahlen und der angehobenen Prognose reagierten Anlegerinnen und Anleger zunächst verhalten: Im vorbörslichen Handel an der New Yorker Börse verlor die Johnson-&-Johnson-Aktie zwischenzeitlich bis zu 1,99 Prozent und fiel auf 248,80 US-Dollar. Damit setzte der Titel seinen kurzfristigen Abwärtstrend fort, obwohl er auf Zwölf-Monats-Sicht weiterhin ein Plus von mehr als 60 Prozent aufweist.