Der Einkaufsmanagerindex des Institute for Supply Management (ISM) für den US-Dienstleistungssektor ist im Juni um 0,5 Punkte auf 54,0 gefallen, wie das Institut am Montag in Tempe mitteilte.

Der Index signalisiert eine Zunahme der wirtschaftlichen Aktivitäten in dem für die US-Wirtschaft wichtigen Dienstleistungsbereich. Damit liegt der Indikator aber weiter über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Volkswirte hatten im Schnitt diesen Rückgang erwartet.

Einordnung des Rückgangs

Kommentierte Ralf Umlauf, Analyst bei der Helaba, die Gesamtdaten. „Im Hinblick auf die Zinserwartungen bezüglich der Fed gibt es wohl kaum Grund, diese weiter zu reduzieren, zumal der Beschäftigungsindex zugelegt hat und wieder über der Expansionsschwelle liegt.“

Umlauf ergänzte: „Der Index liegt aber dennoch klar im Wachstumsbereich und so sollten keine größeren Konjunktursorgen aufkommen.“ Die Stimmung im Dienstleistungssektor der USA hat sich im Juni damit etwas eingetrübt.