München, 30 Juni 2026

Die Preiserwartungen der Unternehmen in Deutschland sind laut dem Münchner Ifo-Institut im Juni den zweiten Monat in Folge gesunken, wie die am Dienstag veröffentlichte Umfrage ergab.

Rückgang im zweiten Monat in Folge

Die sogenannten Preiserwartungen der Unternehmen sind im Juni den zweiten Monat in Folge gesunken. Der Ifo-Indikator für nicht-energieintensive Unternehmen fiel von 30,3 auf 27,1 Punkte, wie das Institut auf Grundlage seiner monatlichen Unternehmensbefragung mitteilte.

Besonders deutlich schwächten sich die Preispläne in der Lebensmittelherstellung ab: Der entsprechende Indikator fiel von 19,6 auf 12,7 Punkte. Hersteller planen damit deutlich seltener mit steigenden Preisen als noch im Vormonat.

Auch in den Dienstleistungs- und Handelssektoren sowie im Verarbeitenden Gewerbe sind die Preiserwartungen etwas gesunken. Im Lebensmitteleinzelhandel schwächte sich der Preisdruck ebenfalls ab – von 55,3 auf 48,5 Punkte –, ist aber nach wie vor hoch.