Nach US-Luftschlägen in der Straße von Hormuz hat Iran mindestens elf Tote gemeldet; das zuständige US-Regionalkommando erklärte die Angriffe als Reaktion auf Aktionen der iranischen Revolutionsgarden gegen Handelsschiffe und US-Streitkräfte in der Region.

Was geschah?

Die US-Seite hatte zuvor mitgeteilt, dass die Angriffe eine Reaktion auf Aktionen der iranischen Revolutionsgarden (IRGC) gegen Handelsschiffe in der Meerenge sowie gegen US-Streitkräfte in der Region gewesen seien. Das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando der US-Streitkräfte erklärte, die Operation habe sich gegen Einrichtungen und Vermögenswerte gerichtet, die von der IRGC zur Vorbereitung weiterer Angriffe genutzt worden seien. Einzelheiten zu Waffensystemen, Zielauswahl oder Zeitpunkten wurden zunächst nicht öffentlich genannt.

Iranische Stellen sprachen von mindestens elf getöteten Personen und einer nicht näher bezifferten Zahl Verletzter. Unabhängig überprüfen ließen sich diese Angaben zunächst nicht. Die iranische Führung verurteilte die Angriffe und kündigte eine Reaktion an der „geeigneten Stelle und zur geeigneten Zeit" an, ohne dies weiter zu präzisieren. Auf iranischen Staatsmedien wurden Bilder zerstörter Gebäude verbreitet, deren Lokalisierung sich jedoch nicht zweifelsfrei zuordnen ließ.