Die iranische Führung plant die Beisetzung des im Februar getöteten obersten Führers Ayatollah Ali Chamenei für den 9. Juli in dessen Heimatstadt Maschhad, wie das iranische Staatsfernsehen am Samstag berichtete.
Trauerfeiern in Teheran und Ghom
Nach dem Tod Chameneis hatten die iranischen Behörden unmittelbar ein großes Staatsbegräbnis angekündigt. Die ursprünglich für März geplante Beisetzung wurde jedoch wenige Tage später wegen des Kriegs auf einen unbestimmten Zeitpunkt verschoben. Mit der Bekanntgabe des neuen Datums durch das Staatsfernsehen erhalten die Feierlichkeiten nun einen konkreten Rahmen.
Den Angaben zufolge beginnen die Trauerzeremonien am 4. Juli in der Hauptstadt Teheran und dauern drei Tage. Am 7. Juli ist eine weitere Trauerzeremonie in der heiligen Stadt Ghom vorgesehen. Den Abschluss bildet die Beisetzung am 9. Juli in Maschhad, der nordöstlich gelegenen Heimatstadt Chameneis.
