Rund eine Woche nach dem Tod von Ajatollah Ali Chamenei und der Ernennung seines Sohnes Modschtaba zum neuen Obersten Führer hat die iranische Führung mit den Vorbereitungen für das verschobene Staatsbegräbnis begonnen.
Ali Chamenei war am ersten Tag des aktuellen Krieges getötet worden. Die genauen Umstände seines Todes sind bislang nicht offiziell bestätigt. Nach etwa einer Woche wählte die Expertenversammlung seinen 56-jährigen Sohn Modschtaba Chamenei zum neuen Obersten Führer der Islamischen Republik.
Modschtaba Chamenei rückte damit aus dem Schatten seines Vaters ins Zentrum eines Systems, das dynastische Machtübergänge eigentlich ablehnt. Iranische Staatsmedien bezeichneten ihn in einem Porträt als „Kriegsversehrten“. Seit seiner Ernennung ist er nicht öffentlich aufgetreten; seine Botschaften werden schriftlich verbreitet oder verlesen.
