Der Jenaer Softwareanbieter Intershop AG hat im ersten Halbjahr 2026 trotz rückläufiger Erlöse ein knapp positives operatives Ergebnis erzielt und bestätigt seinen Ausblick auf ein ausgeglichenes EBIT.

Die Intershop AG, ein börsennotierter Softwareanbieter mit Sitz in Jena, Thüringen, hat in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres 15,8 Millionen Euro umgesetzt. Das waren 1,4 Millionen Euro weniger als im Vorjahreszeitraum, als die Erlöse bei 17,2 Millionen Euro gelegen hatten. Die Jenaer Intershop AG muss ihre Kosten dem gesunkenen Umsatz anpassen, wie das Unternehmen mitteilte.

Unter dem Strich stand ein Nettoverlust von 1,1 Millionen Euro, nachdem das Unternehmen das Halbjahr mit einem nahezu ausgeglichenen Nachsteuerergebnis von minus 54.000 Euro abgeschlossen hatte. Maßgeblich für die Verbesserung war ein konsequentes Kostensenkungsprogramm, das unter anderem den Abbau von rund 40 Stellen umfasste – teils durch Entlassungen, teils durch das Nicht-Nachbesetzen offener Positionen. Die Reduzierung der Belegschaft auf etwa 220 Mitarbeitende betraf nach Angaben des Unternehmens nicht nur Deutschland, sondern auch Standorte im Ausland.