Dem österreichischen Insolvenzentgeltfonds (IEF) fehlen im Jahr 2027 voraussichtlich rund 160 Millionen Euro, weil die Reserven seit der Senkung des IESG-Zuschlags Anfang 2022 kontinuierlich schrumpfen und zugleich die Leistungsauszahlungen steigen.

Der Insolvenzentgeltfonds (IEF) ist die zentrale Sicherungseinrichtung für Beschäftigte in Österreich: Wenn ein Arbeitgeber insolvent wird, springt der Fonds ein und stellt offene Löhne, Urlaubsersatzleistungen und Abfertigungen sicher. Finanziert wird er über den sogenannten IESG-Zuschlag zum Arbeitslosenversicherungsbeitrag, den die Arbeitgeber allein tragen. „Der IEF wird von den Arbeitgebern über den sogenannten IESG-Zuschlag zum Arbeitslosenversicherungsbeitrag gespeist", heißt es aus dem zuständigen Ressort.

Wie der Insolvenzentgeltfonds funktioniert