Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat die an mehreren EU-Binnengrenzen bestehenden stationären Grenzkontrollen um weitere sechs Monate verlängert und dabei unter anderem auf Zehntausende Flüchtlinge in der spanischen Nordafrika-Exklave Ceuta verwiesen.
Begründung aus Berlin
Die Entscheidung betrifft die Kontrollen an den Landgrenzen zu mehreren Nachbarstaaten und gilt rückwirkend ab Mitte Februar für ein weiteres halbes Jahr. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt begründete die Verlängerung nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur mit der Lage in der spanischen Nordafrika-Exklave Ceuta, wo sich nach offiziellen Angaben Zehntausende Flüchtlinge aufhalten.
Zugleich verwies der Minister auf bisherige Erfolge bei der Bekämpfung der illegalen Migration. Er sprach sich für "flexible und angepasste Binnengrenzkontrollen" aus, um auf veränderte Migrationsbewegungen reagieren zu können. Die Kontrollen waren in den vergangenen Jahren wiederholt verlängert worden.