Ein Beamter der US-Einwanderungsbehörde ICE hat am Wochenende in Austin, Texas, einen Mann durch Schüsse getötet, was örtliche Politiker zu Forderungen nach einer unabhängigen Untersuchung veranlasst hat.

Der Vorfall ereignete sich im Zuständigkeitsbereich der Einwanderungsbehörde ICE in der texanischen Hauptstadt Austin und hat eine politische Debatte über den Einsatz der Bundesbehörde in städtischen Gebieten neu entfacht. Einzelheiten zu Identität und Status des Getöteten wurden in den vorliegenden Informationen nicht abschließend benannt.

Nach Angaben aus dem Umfeld der Stadtverwaltung handelt es sich bei dem Schützen um einen ICE-Beamten. Die US-Einwanderungsbehörde geht seit dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump vor rund anderthalb Jahren nach eigener Linie deutlich härter gegen Migranten ohne gültige Aufenthaltspapiere oder mit Vorstrafen vor. Dieser Kurs bildet den Rahmen, in dem der Einsatz in Austin stattfand.