Das Hotelschiff „Thurgau Gold“ ist am Donnerstagmorgen gegen 7:00 Uhr bei einem Anlegemanöver auf einer Sandbank im Rhein auf Höhe der Bonner Oper steckengeblieben, 75 Passagiere und 40 Crewmitglieder befinden sich nach Angaben der Feuerwehr an Bord.
Das Hotelschiff liegt nach Angaben von Einsatzleiter Manuel Schönen von der Feuerwehr mit der linken Vorderseite auf einer Sandbank. Verletzt wurde nach seinen Angaben niemand. Die Feuerwehr hat ein größeres Boot angefordert, um die festsitzenden Personen gegebenenfalls von Bord zu holen. Für den Nachmittag ist vorgesehen, das Schiff freizuschleppen.
Lage auf dem Rhein
Andere Schiffe können den Abschnitt nach derzeitigem Stand in beiden Richtungen langsam passieren. Der Schiffsverkehr auf dem Rhein ist damit an der Engstelle nicht vollständig unterbrochen, aber behindert.
Die Havariereise fällt in eine Phase ausgeprägten Niedrigwassers in Deutschland. Die Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) registrierte in den vergangenen Tagen den niedrigsten je an der Donau gemessenen Wasserstand. Auch an Rhein und Elbe liegen die Pegel deutlich unter dem Durchschnitt; an der Elbe in Dresden fehlten am Mittwoch rund 90 Zentimeter zum Mittelwert.
