Rund zwei Wochen nach einem Höhlenunglück in der zentrallaotischen Provinz Xaysomboun haben Rettungskräfte die Suche nach den letzten beiden vermissten Dorfbewohnern offiziell eingestellt.
Am 20. Mai waren sieben Dorfbewohner in das ausgedehnte Höhlensystem hinabgestiegen, um nach Gold und Fledermäusen zu suchen. Eine plötzliche Flutwelle schnitt ihnen den Rückweg ab und schloss sie in der Höhle ein. Während der folgenden Tage konnten fünf Männer nach und nach von Einsatzkräften geborgen werden, die ununterbrochen Wasser aus dem Höhlensystem abpumpten, um sich den Vermissten zu nähern.
Hintergrund des Unglücks
Die beiden zuletzt Vermissten hatten sich tiefer in das Höhlensystem vorgewagt als die übrigen fünf. Ihre Bergung gestaltete sich von Beginn an besonders schwierig, da der ohnehin enge Freiraum durch das weiter einströmende Wasser zunehmend eingeschränkt wurde. Nach Angaben des thailändischen Retters Kengkad Bongkawong sei der Freiraum in der Höhle wegen des weiter eintretenden Wassers zuletzt auf nur noch 30 Zentimeter geschrumpft.
