Vier Goldsucher, die nach heftigen Monsunregenfällen in einer Höhle in der laotischen Provinz Xaysomboun eingeschlossen waren, haben sich am Samstag aus eigener Kraft aus der mehrere hundert Meter tiefen Höhle befreit.
Die Männer kamen am Nachmittag (Ortszeit) aus dem Berg, wie der an der Rettungsmission beteiligte australische Höhlentaucher Josh Richards der Deutschen Presse-Agentur (DPA) und dem US-Sender CNN bestätigte. Ein Video, das der DPA vorliegt, zeigt die völlig erschöpften, aber aufrecht gehenden Männer, wie sie unter dem Jubel der Helfer nacheinander aus dem Höhleneingang treten.
Richards sagte: „Ich wollte gerade wieder in die Höhle hineingehen, als sie da plötzlich rauskamen." Er fügte hinzu: „Sie haben es ganz allein gemacht – wir waren gerade Wasser am Abpumpen und vor der Höhle." Die vier Männer seien umgehend von Ärzten untersucht worden.
Bereits am Freitagabend war ein Goldsucher namens Mued von Rettungskräften aus der Höhle geholt und mit einem Krankenwagen abtransportiert worden. Ein von CNN verbreitetes Video zeigte, wie der schlammbedeckte Mann, gestützt von Helfern, langsam aus dem Berg ging. Beim Herauskommen rief er: „Ich bin okay!"
