Nach dem Einsturz eines Wohnhauses in der Färbergasse in der Wiener Innenstadt haben Einsatzkräfte am Dienstag eine zuvor vermisste Frau tot aus den Trümmern geborgen.
Das eingestürzte Gebäude in der Färbergasse, mitten im historischen Zentrum Wiens gelegen, war seit Tagen Schauplatz eines Großeinsatzes von Rettungsdiensten. Die Berufsfeuerwehr Wien und zahlreiche weitere Hilfsorganisationen arbeiteten seit Bekanntwerden des Unglücks ohne Unterbrechung daran, die instabile Ruine zu sichern und mögliche Verschüttete zu lokalisieren.
Wie die Nachrichtenagentur APA unter Berufung auf die Einsatzleitung berichtete, konzentrierten sich die Suchmaßnahmen auf jene Gebäudeteile, in denen noch Personen vermutet wurden. Die Trümmerlage gestaltete sich den Angaben zufolge äußerst komplex, weshalb Spezialgerät und geschulte Suchhunde zum Einsatz kamen.
Suche unter schwierigen Bedingungen
Am Dienstag konnte die seit dem Einsturz vermisste Frau schließlich lokalisiert und tot geborgen werden. Damit hat die Katastrophe, die die Wiener Innenstadt erschütterte, ein trauriges Ende gefunden. Die genauen Umstände ihres Todes und die Frage, ob weitere Personen zu Schaden kamen, waren zunächst Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
