Im venezolanischen Bundesstaat Anzoátegui sind drei Patienten mit einer bestätigten Hantavirus-Diagnose gestorben, wie das Gesundheitsministerium des südamerikanischen Landes am Dienstag mitteilte.
Ausbruch auf der „Hondius"
Der Tod der drei Patienten stehe im Zusammenhang mit dem Hantavirus-Ausbruch, der sich im April während einer Reise des Kreuzfahrtschiffes „Hondius" ereignet hatte. Das Schiff war von der Südspitze Argentiniens zu den Kapverdischen Inseln unterwegs, als mehrere Passagiere erkrankten. Das venezolanische Gesundheitsministerium erklärte, die drei Verstorbenen hätten eine „bestätigte Hantavirus-Diagnose" erhalten, wie aus einer AFP-Meldung hervorgeht, die von der österreichischen Nachrichtenagentur APA weiterverbreitet wurde.
Insgesamt wurden zwölf Menschen positiv auf das Virus getestet; bei einem weiteren Fall galt die Infektion mit dem Virus als wahrscheinlich. Drei Passagiere starben. Die Meldung aus Caracas traf am Dienstag ein, mehrere Wochen nachdem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Anfang Juli den Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff für beendet erklärt hatte.
