Wien, 21 August 2026
Die Grünen ziehen aus dem Legionellen-Ausbruch im Großraum Linz die Forderung nach einem eigenen österreichischen Epidemiegesetz und verweisen auf Untersuchungsergebnisse der Ages.
Ausbruch im Großraum Linz als Auslöser
Die Grünen verbinden ihre Forderung nach einem Epidemiegesetz unmittelbar mit dem Legionellen-Ausbruch im Großraum Linz. Der Gesundheitssprecher der Partei, Ralph Schallmeiner, sieht in der jüngsten Gesundheitskrise eine Bestätigung dafür, dass Österreich für künftige Seuchenlagen gesetzlich besser aufgestellt sein müsse. Hintergrund ist ein Befund der Ages, der österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit, die den Ausbruch untersucht hat.
Im Zentrum der politischen Debatte steht die Frage, wie der Staat auf Epidemien und größere Gesundheitskrisen reagieren kann. Schallmeiner argumentiert, dass die bestehenden Rechtsgrundlagen nicht ausreichten, um im Ernstfall rasch und abgestimmt zu handeln. Die Grünen wollen daher den parlamentarischen Prozess für ein Epidemiegesetz neu anstoßen.
