In Linz sind mindestens 14 Menschen nach einer Häufung von Legionellen-Erkrankungen auf Intensivstationen des Kepler Universitätsklinikums behandelt worden, während die Behörden des Landes Oberösterreich und die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) nach der Infektionsquelle suchen.
Die Infektionswelle steht nach Behördenangaben in engem Zusammenhang mit der anhaltenden Hitzewelle, die das Wasser in Leitungen und Anlagen stärker als üblich erwärmt. Warmes, stehendes Wasser bietet Legionellen ideale Vermehrungsbedingungen. In mehreren Stadtteilen von Linz wurden Proben genommen, um die genaue Quelle zu identifizieren.
Übertragung und Ansteckungsweg
Eine Ansteckung erfolgt ausschließlich dann, wenn feinste Wassertröpfchen eingeatmet werden – beispielsweise beim Duschen oder über Aerosole aus Whirlpools, Luftbefeuchtern oder bestimmten Klimaanlagen. Genau diese Erklärung wurde von den zuständigen Stellen in Oberösterreich als zentrale Information an die Bevölkerung weitergegeben.
