Griechenland hat ein Pilotprogramm gestartet, das Berufsfischern rund um Kreta und in der südlichen Ägäis Prämien für den Fang des invasiven Hasenkopf-Kugelfischs (Lagocephalus sceleratus) zahlt.
Prämie von 5,33 Euro pro Kilo
Das Programm richtet sich nach Angaben des Nachrichtensenders Skai vorerst an Berufsfischer rund um Kreta und in der südlichen Ägäis. Pro Kilo invasiver Fischart sollen den Fischern dann 5,33 Euro gezahlt werden. Damit reagiert die Regierung auf wachsende Beschwerden aus der Fischerei, wo der Kugelfisch seit Jahren Netzze zerstört und Fänge leerfrisst.
Herkunft und Ausbreitung im Mittelmeer
Wie der griechische Minister für ländliche Entwicklung und Ernährung, Margaritis Schinas, gegenüber griechischen Medien erklärte, geht es dem Programm nicht um eine Ausrottung: "Unser Ziel ist es, Anreize zu schaffen, aber ehrlich gesagt werden wir keine spektakulären Veränderungen sehen", sagte er. Schinas betonte, es gehe vielmehr um die Begrenzung der Population vor allem während der Laichzeit und um die Unterstützung der Berufsfischer, wie aus dem Bericht hervorgeht.
