Die Umweltorganisation Global 2000 hat eine Testaktion gestartet, im Rahmen derer Besitzerinnen und Besitzer privater Hausbrunnen ihr Wasser auf PFAS untersuchen lassen können.

Seit Anfang des Jahres müssen Wasserversorger ihr Trinkwasser auf PFAS kontrollieren. Wer sein Wasser aber aus einem privaten Hausbrunnen bezieht, fällt durch dieses Kontrollnetz. Genau diese Wissenslücke wollen wir schließen, erklärte Helmut Burtscher-Schaden, Umweltchemiker bei Global 2000.

Ziel der Kampagne ist es nach Angaben der Organisation, jene privaten Brunnen abzudecken, die nicht unter die verpflichtenden Tests der Wasserversorger fallen. Mit der Aktion sollen Daten zur Belastung von Eigenwasserversorgungen erhoben und Betroffene auf mögliche Verunreinigungen aufmerksam gemacht werden.

Hintergrund zur Aktion

Die Laboranalyse umfasst laut Global 2000 die 20 PFAS-Verbindungen, die in der EU-Trinkwasserrichtlinie definiert sind. Die Untersuchung wird vom Umweltanalytik-Labor Institut Dr. Wagner unterstützt und durchgeführt.