Nach wochenlanger Hitze haben heftige Gewitter und teils sintflutartige Regenfälle in weiten Teilen Österreichs für eine vorübergehende Abkühlung gesorgt, wie die Meteorologen der Geosphere Austria am Montag mitteilten.

Wetterwechsel nach wochenlanger Hitze

Der Wetterwechsel kam für viele Menschen in Österreich wohl gerade noch rechtzeitig. Nach einer mehrwöchigen Phase mit Temperaturen deutlich über der Jahreszeit brachte eine Kaltfront nicht nur kräftige Gewitter, sondern auch deutlich frischere Luftmassen. Die Meteorologen der Geosphere Austria sprechen daher von einer kurzen, aber spürbaren Verschnaufpause.

Wie der Klimatologe Alexander Orlik von der Geosphere Austria am Montag auf APA-Anfrage erläuterte, summierte sich über alle Stationsmessungen der vergangenen sechs Tage im Schnitt eine Regenmenge von rund 30 Millimetern. Das entspreche etwa einem Fünftel der Niederschlagsmenge, die in einem durchschnittlichen Juli in Österreich fällt. „Das brachte zwar fürs Erste eine kleine Entspannung in der Dürreperiode, in der sich Österreich schon seit mehreren Monaten befindet", analysierte Orlik.