Washington, D.C., 30. Mai 2026
Ein Bundesrichter in Washington, D.C. hat am Freitag angeordnet, dass der Name des ehemaligen Präsidenten Donald Trump von der Fassade des Kennedy Centers entfernt werden muss.
Richter Christopher Cooper vom U.S. District Court entschied, dass die Umbenennung in „Trump Kennedy Center“ unrechtmäßig war. Das ursprüngliche Gesetz des Kongresses lege eindeutig fest, dass das Zentrum nach Präsident John F. Kennedy benannt ist und keinen anderen formellen Namen tragen darf.
Die Entscheidung ist ein schwerer Rückschlag für Trump, der kurz nach seiner Amtseinführung im Januar 2025 die Kontrolle über das Zentrum übernommen hatte. Er hatte mehrere Mitglieder des Verwaltungsrats entlassen, selbst den Vorsitz übernommen und seinen Vertrauten Richard Grenell mit der Neuausrichtung der Institution beauftragt.
Proteste und künstlerischer Boykott
Das von Trump kontrollierte Gremium hatte die Einrichtung im Dezember in „Trump Kennedy Center“ umbenannt. Dies führte zu erheblichen Protesten und dazu, dass zahlreiche Künstler ihre Auftritte absagten.
