Washington, D.C., 29. Mai 2026

Ein Richter in Washington, D.C. hat angeordnet, dass der Name von Donald Trump von der Fassade des Kennedy Centers entfernt werden muss und das Kulturzentrum im Sommer nicht wie geplant für Renovierungsarbeiten geschlossen werden darf.

Das Gericht begründete seine Entscheidung damit, dass der Kongress dem Kennedy Center ursprünglich seinen Namen gegeben habe und daher nur der Kongress diesen ändern dürfe. Die von Trump veranlasste Umbenennung sei somit rechtlich nicht haltbar.

Donald Trump hatte vor etwa einem Jahr, kurz nach seinem Amtsantritt, die Kontrolle über das renommierte Kulturzentrum übernommen. Er entließ mehrere Mitglieder des Kuratoriums, übernahm selbst den Vorsitz und beauftragte seinen Vertrauten Richard Grenell mit der Neuausrichtung der Institution.

Trumps Übernahme und die Folgen

Trump kündigte damals einen Kampf gegen "anti-amerikanische Propaganda" in der Kulturwelt an. Im Dezember wurde das Kennedy Center schließlich in Trump Kennedy Center umbenannt.