Das Bezirksgericht Klagenfurt hat den langjährigen Geschäftsführer der Freiheitlichen Wirtschaft (FW) Kärnten am Mittwoch wegen Urkundenfälschung in 20 Fällen zu einer Geldstrafe von 5.250 Euro verurteilt.

Die Richterin sprach von "Urkundenfälschungen in 20 Fällen" und verhängte 150 Tagessätze à 35 Euro. Das ergibt eine Gesamtstrafe von 5.250 Euro. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, weil weder die Staatsanwaltschaft noch der Verteidiger des Angeklagten eine Erklärung abgaben.

Der Verhandlungstag am Bezirksgericht Klagenfurt war auf nur 15 Minuten anberaumt, weshalb die Anwälte der Hauptwahlkommission der Wirtschaftskammer (WK) Kärnten ursprünglich vermuteten, das Gericht könnte eine Diversion aussprechen. Die Richterin lehnte diesen Weg jedoch ab.