Im zweiten Quartal 2026 sind in Kärnten fünf Wölfe verordnungs- und gesetzeskonform entnommen worden, wie das Land Kärnten und der zuständige Landeshauptmannstellvertreter Martin Gruber (ÖVP) mitteilten.

Bilanz des zweiten Quartals

Wie das Land Kärnten am Freitag bekannt gab, wurden zwischen dem 1. April und dem 30. Juni 2026 insgesamt fünf Wölfe entnommen. Dabei handelte es sich laut Angaben des Landes um drei Schadwölfe und zwei Risikowölfe. Die Entnahmen erfolgten ausschließlich auf Grundlage der Kärntner Risikowolfsverordnung und des Kärntner Alm- und Weideschutzgesetzes.

Wie man beim Land Kärnten betonte, seien "bei jedem einzelnen Wolfsabschuss die Einhaltung der Kärntner Risikowolfsverordnung sowie des Kärntner Alm- und Weideschutzgesetzes genauestens überprüft" worden.

Begründung der Landesregierung

Der zuständige Jagdreferent Landeshauptmannstellvertreter Martin Gruber (ÖVP) erklärte, bisher seien im Jahr 2026 zehn Nutztierrisse gemeldet worden. Er führte die im Vergleich zu früheren Jahren geringe Zahl auch auf die Risikowolfsverordnung und das Alm- und Weideschutzgesetz zurück: Dadurch sei zwischen 2022 und 2025 die Zahl der Nutztierrisse durch Wölfe in Kärnten mehr als halbiert worden.