New York, 09 Juni 2026

Der wegen Betrugs verurteilte frühere Kryptowährungs-Unternehmer Sam Bankman-Fried hat beim US-Justizministerium ein Gnadengesuch eingereicht, das nach Angaben des Ministeriums erst nach Verbüßung seiner 25-jährigen Haftstrafe geprüft werden soll.

Sam Bankman-Fried, Mitgründer der Ende 2022 kollabierten Kryptobörse FTX, hat sich mit einem formellen Antrag auf Begnadigung an die US-Bundesregierung gewandt. Das Gesuch ist unter dem Aktenzeichen P338490 beim US-Justizministerium registriert und sieht ausdrücklich keine vorzeitige Haftverkürzung vor. Stattdessen bittet Bankman-Fried darum, nach vollständiger Verbüßung der Strafe begnadigt zu werden.

Bankman-Fried war 2024 in sieben Anklagepunkten für schuldig befunden worden. Das Strafverfahren USA v. Samuel Bankman-Fried wurde am US-Bundesbezirksgericht für das südliche New York unter dem Aktenzeichen 22-CR-673 verhandelt. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Freiheitsstrafe von 110 Jahren gefordert, das Gericht verhängte schließlich 25 Jahre.