Frankreichs Regierung hat am 26. Oktober 2026 auf die Forderungen nach Schulprotesten reagiert und zusätzliche zinsvergünstigte Kredite für Kommunen sowie Universitäten angekündigt.

Die französische Regierung kommt den protestierenden Schülerinnen und Schülern in ihren zentralen Forderungen entgegen. Nach den vorliegenden Informationen wird sie die Instandsetzung von Gymnasien mit zunächst bis 2030 bereitgestellten Krediten zu vergünstigten Zinssätzen unterstützen.

Dafür sollen nach den Angaben der Regierung vier Milliarden Euro an Krediten für die Kommunen bereitstehen. Das Geld ist für die Renovierung und Instandsetzung der schulischen Infrastruktur bestimmt, die von denProtestierenden bemängelt worden war.

Vier Milliarden Euro für Gymnasien

Auch Hochschulen sollen profitieren. Bis 2029 ist eine weitere Milliarde Euro für Renovierungen an Universitäten vorgesehen. Damit erweitert die Regierung ihre Unterstützung von den weiterführenden Schulen auf den tertiären Bildungsbereich.