Frankreich bereitet sich am 31. Oktober 2026 auf neue Schülerproteste in mehreren Städten vor, während Gewerkschaften weitere Demonstrationen angekündigt haben.

Die französischen Behörden bereiten sich auf neue Schülerproteste vor. An mehreren Orten sollen dieDemonstrationen stattfinden, wobei die genauen Routen erst unmittelbar vor den Protesten bekannt werden. Gewerkschaften haben zudem weitere Demonstrationen angekündigt.

Die Sicherheitsvorkehrungen richten sich nach den jüngsten Unruhen. Innenminister Laurent Nuñez erklärte, bei zahlreichen Angriffen müsse sogar von "versuchtem Totschlag" gesprochen werden. Er hob damit auf die Schwere der Vorfälle ab, die nach Angaben des Innenministers während der bisherigen Proteste registriert wurden.

Sicherheitslage und geplante Maßnahmen

Alain Di Crescenzo, Präsident der Organisation der Industrie- und Handelskammern, berichtete über deutliche wirtschaftliche Folgen. "Da viele Einzelhändler ihre Geschäfte aus Sorge vor Plünderungen und Vandalismus geschlossen hielten, seien die Umsätze um rund 80 Prozent eingebrochen, sagte Alain Di Crescenzo, Präsident der Organisation der Industrie- und Handelskammern."