Der österreichische Rat für Forschung, Wissenschaft, Innovation und Technologieentwicklung (FORWIT) hat die Erarbeitung einer nationalen Strategie für den Umgang mit Studierenden aus Drittstaaten vorgeschlagen.
Der Rat für Forschung, Wissenschaft, Innovation und Technologieentwicklung (FORWIT) hat die Erarbeitung einer Strategie für den Umgang mit Studierenden aus Drittstaaten vorgeschlagen. Vorsitzender Thomas Henzinger begründete den Vorstoß am Montag gegenüber der Austria Presse Agentur (APA) mit der wachsenden Zahl ausländischer Studierender und einer Reihe ungelöster Strukturfragen an den Universitäten.
Derzeit steigt die Zahl der Studierenden aus dem Ausland kontinuierlich an und gleicht den Rückgang österreichischer Studierender in etwa aus. Diese Studierenden würden von den Unis oft herangezogen, um ihre Vorgaben in den Leistungsvereinbarungen erfüllen zu können - etwa in Hinsicht auf die Zahl prüfungsaktiver Studierender. Für Henzinger ist das die falsche Motivation: Das sei aber die vollkommen falsche Motivation, wie man mit diesen Leuten umgehen müsste.
