Die Organisation Foodwatch hat in zehn von 64 untersuchten Lebensmitteln aus Supermärkten in Österreich, Deutschland, Frankreich und den Niederlanden insgesamt 30 Rückstände verbotener Pestizide festgestellt. Besonders betroffen waren Gewürze wie Paprika und Grüntees, bei denen teilweise mehrere illegale Substanzen nachgewiesen wurden.
Ergebnisse der Untersuchung
Die Stichprobe umfasste Produkte aus den Kategorien Reis, Tee und Gewürze. Besonders auffällig war die Belastung bei Paprikapulver: "Le Gusto Paprika edelsüß gemahlen" wies fünf illegale Pestizidrückstände auf, während "Kotányi Paprika Edelsüß Spezial" sogar sieben verbotene Substanzen enthielt. Auch alle getesteten Grüntees, darunter Produkte von Spar, Twinings und Westminster, waren mit mindestens zwei illegalen Pestiziden belastet.
Foodwatch forderte den Rückruf der vier Produkte, bei denen die gesetzlichen Grenzwerte überschritten wurden. Die Organisation betonte, dass viele der nachgewiesenen Pestizide in der EU aus gutem Grund nicht zugelassen seien: "Sie stehen teils mit schweren gesundheitlichen Erkrankungen in Verbindung."
