Florentino Pérez hat die Präsidentenwahl beim spanischen Fußball-Rekordmeister Real Madrid gewonnen und sein Amt damit bis 2030 verlängert.

Der 79-jährige Bauunternehmer setzte sich bei der ersten Präsidentenwahl beim spanischen Fußball-Rekordmeister seit 20 Jahren gegen seinen Herausforderer, den 37-jährigen Unternehmer Enrique Riquelme, klar durch. Die Abstimmung fand im Trainingszentrum Ciudad Real Madrid im Madrider Stadtteil Valdebebas statt, wo rund 70.000 Club-Mitglieder stimmberechtigt waren. Riquelme räumte seine Niederlage bereits vor der offiziellen Bekanntgabe des Ergebnisses vor Journalisten ein.

Vertrauensfrage nach dem Clásico-Debakel

Pérez hatte die Wahl wenige Wochen zuvor zur Vertrauensfrage erklärt. Auslöser war eine 0:2-Niederlage der Königlichen im „Clásico" beim FC Barcelona, die dem Erzrivalen den Liga-Titel sicherte. Pérez sprach in diesem Zusammenhang von einer „Kampagne" gegen seine Person und wies gleichzeitig Spekulationen über seinen Gesundheitszustand zurück.