Beim Umzug einer Familie in Reichenbach an der Fils im Landkreis Esslingen haben Feuerwehr und Polizei in einem Miettransporter eine verdächtige Flüssigkeit entdeckt, die sich später als Quecksilber herausstellte; acht Menschen wurden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.

Wie sich wenig später herausstellte, handelte es sich um Quecksilber. Das bestätigte der Einsatzleiter der Feuerwehr. Zuvor hatten die Umzugshelfer in dem angemieteten Fahrzeug die verdächtige Substanz bemerkt und die Rettungskräfte alarmiert.

„Der Umzug einer Familie in Baden-Württemberg hat einen Rettungseinsatz samt Evakuierung ausgelöst. Der Grund: In einem angemieteten Fahrzeug wurde eine verdächtige Flüssigkeit entdeckt", heißt es vonseiten der Behörden. Feuerwehrleute trugen bei dem Einsatz in Reichenbach an der Fils im Landkreis Esslingen teilweise Schutzanzüge, um sich nicht selbst zu kontaminieren.

Das Quecksilber sei in dem Fahrzeug auf einer Fläche von etwa zwei mal zwei Zentimetern gefunden worden, hieß es. Trotz der geringen Menge schritten die Einsatzkräfte zu großflächigen Vorsichtsmaßnahmen: „Vorsorglich seien acht Menschen zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht worden", sagte ein Polizeisprecher.

Als weitere Vorsichtsmaßnahme wurden mehrere Wohneinheiten evakuiert. Die Bewohner konnten aber den Angaben zufolge dann wieder in ihre Häuser zurückkehren, nachdem die Einsatzstelle gesichert worden war. Wo die giftige Flüssigkeit herkam, blieb zunächst unklar.