Beim Untergang der Fähre MV Barima vor der Küste Guyanas sind nach offiziellen Angaben 27 Menschen ums Leben gekommen, mindestens 83 weitere werden noch vermisst, wie Ministerpräsident Mark Phillips am Montag (Ortszeit) mitteilte.

Hintergründe zur Fahrt und zur Route

Das Unglück ereignete sich in der Nacht von Samstag auf Sonntag (Ortszeit) vor der Atlantikküste des südamerikanischen Landes. An Bord des als alt beschriebenen Schiffes befanden sich nach Schätzungen rund 180 Menschen, als es auf der etwa 24-stündigen Fahrt zwischen der Hauptstadt Georgetown und dem abgelegenen Ort Port Kaituma im Essequibo-Gebiet kenterte. Wie Regierungschef Mark Phillips am Montag (Ortszeit) mitteilte, konnten 69 Menschen gerettet werden.

Nach ersten Erkenntnissen hatte die Fähre nach rund acht Stunden Reise mitten in der Nacht einen Notruf abgesetzt. Ein Überlebender schilderte dem Nachrichtenportal News Source, er habe ein lautes Geräusch gehört, Wasser sei eingedrungen, anschließend habe sich das Schiff zur Seite geneigt und sei gesunken. Die genaue Ursache des Unglücks ist nach Angaben der Behörden weiterhin unklar.