Mehr als acht Tage nach einem schweren Doppel-Erdbeben ist in Venezuela der 43-jährige Hernán Gil lebend aus den Trümmern eines eingestürzten siebenstöckigen Gebäudes in Catia La Mar geborgen worden.

Die Rettung glückte am Donnerstag nach drei Tagen konzentrierter Bergungsarbeit, an der Einsatzteams aus Venezuela, El Salvador, Chile, den Vereinigten Staaten, Portugal, Mexiko und Costa Rica beteiligt waren. Der salvadorianische Präsident Nayib Bukele erklärte auf der Plattform X, dass es sich um ein Wunder handle. „Danke Gott, dass du dieses Wunder ermöglicht hast“, schrieb Bukele, der zugleich bekannt gab: „Endlich ist es uns gelungen, Hernán zu retten.“

Gil war Wachmann in dem eingestürzten Gebäude und lag nach dessen Kollaps in seinem Wachhäuschen unter den Trümmern. Nach seiner Befreiung wurde er auf einer Trage unter dem Applaus von Rettungskräften und Anwohnern aus dem Schutt herausgetragen, wie Videos der Szene zeigen. AFP-Reporter berichteten, dass sich die Einsatzkräfte vor Ort umarmten.