Der US-Ölkonzern ExxonMobil hat im zweiten Quartal 2026 einen Nettogewinn von knapp 14,5 Milliarden US-Dollar (rund 12,6 Milliarden Euro) ausgewiesen, blieb damit aber hinter den Erwartungen des Marktes zurück.

Die Quartalsbilanz des US-Ölkonzerns ExxonMobil fällt durchwachsen aus. Wie das Unternehmen mitteilte, kletterte der Nettogewinn in den drei Monaten bis Ende Juni auf knapp 14,5 Milliarden US-Dollar, umgerechnet rund 12,6 Milliarden Euro. Damit konnte ExxonMobil zwar ein deutlich höheres Ergebnis als im Vorjahreszeitraum erzielen, die Erwartungen von Analystinnen und Analysten wurden jedoch nicht vollständig erfüllt.

Hauptgrund für die Verfehlung der Prognosen ist die anhaltend angespannte Lage auf den Energiemärkten. Seit dem Ausbruch des Krieges zwischen den USA und dem Iran Ende Februar ist der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormuz, eine der wichtigsten Seestraßen der Welt für den Öltransport, stark eingeschränkt. Die Meerenge zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman gilt als zentrale Engstelle für den globalen Energiehandel.