EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat am Freitag in Brüssel die Freigabe von mehr als 16 Milliarden Euro an bislang blockierten EU-Mitteln für Ungarn angekündigt.

Das eingefrorene Geld

Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem neuen ungarischen Ministerpräsidenten Péter Magyar erklärte von der Leyen, die Gelder würden aufgrund der „großen Fortschritte“ freigegeben, die das Land in kurzer Zeit bei Investitionen, Regionalentwicklung und Korruptionsbekämpfung erzielt habe.

Konkret handelt es sich um zehn Milliarden Euro aus dem Corona-Wiederaufbaufonds, die als Zuschüsse und zinsgünstige Darlehen fließen sollen. Weitere 4,2 Milliarden Euro stammen aus dem Kohäsionsfonds, der regionale Ungleichheiten innerhalb der EU verringern soll.

Zusätzlich sollen 2,2 Milliarden Euro an Kohäsionsmitteln bereitgestellt werden, sobald Budapest weitere Reformschritte umsetzt. Insgesamt beläuft sich das freigegebene Paket auf bis zu 16,4 Milliarden Euro.