Die zweite Runde der Kollektivvertragsverhandlungen für die Beschäftigten im österreichischen Schienenverkehr hat am 21. Oktober 2026 zwischen der Gewerkschaft vida und der Wirtschaftskammer (WKO) begonnen, wobei beide Seiten erste Arbeitsgruppen vereinbarten.

Im Zentrum der zweiten Verhandlungsrunde zum Eisenbahn-Kollektivvertrag (Eisenbahn-KV) standen nach Angaben der Verhandlungspartner mehrere Themenschwerpunkte. Neben Fragen der Arbeitszeit und flexibleren Dienstplänen wurde auch die Behandlung von Lehrlingen im Falle eines Arbeitshindernisses thematisiert. Die beteiligten Vertreterinnen und Vertreter formulierten das Ziel, bestehende Regelungen auf den Prüfstand zu stellen und gemeinsam weiterzuentwickeln.

Arbeitgeberseite zeigte sich zu Gesprächsbeginn zuversichtlich, dass bereits eine Grundlage für inhaltliche Fortschritte bestehe. Der Verhandlungsleiter der Arbeitgeberseite, Thomas Scheiber vom Fachverband der Schienenbahnen in der Wirtschaftskammer, sprach von einer konstruktiven Gesprächsbasis. „Wir haben dazu eine klare Vorstellung und bereits einen möglichen Weg skizziert. Diesen werden wir nun in einer Arbeitsgruppe gemeinsam mit dem Sozialpartner im Detail prüfen und weiterentwickeln“, sagte Scheiber laut den vorliegenden O-Tönen.