Berlin, 29 Juni 2026

Unionsfraktionsvize Mathias Middelberg hat die SPD vor einer reinen Umverteilung in der geplanten Reform der Einkommensteuer gewarnt und Einsparungen bei staatlichen Ausgaben als Gegenfinanzierung verlangt.

Unionsfraktionsvize Mathias Middelberg hat die SPD vor einer reinen Umverteilung in der geplanten Reform der Einkommensteuer gewarnt. Gegenüber der Deutschen Presse-Agentur sagte der CDU-Politiker in Berlin: „Eine reine Umverteilungsaktion innerhalb des Steuertarifs wird beim Thema ‚Wie kommen wir wieder zu Wachstum?‘ nicht helfen.“ Die Koalition strebt mit Wirkung zum Januar 2027 eine Reform der Einkommensteuer an, die vor allem kleine und mittlere Einkommen entlasten soll.

Middelberg formulierte klare Bedingungen für eine sinnvolle Steuerreform. „Eine Steuerreform ist nur sinnvoll, wenn sie einen Beitrag zum Wiederaufschwung leistet“, sagte er. Zugleich forderte er: „Eine vernünftige Steuerreform müsse jedenfalls zu einem wesentlichen Teil auch durch Einsparungen beim Staat selbst gegenfinanziert werden.“ Das werde nur gelingen, „wenn sie unterm Strich entlastet und wenigstens zum Teil durch Einsparungen bei staatlichen Ausgaben gegenfinanziert wird“, erklärte der Unionsfraktionsvize.