Wien, 30 Juni 2026

Die österreichische Regulierungsbehörde E-Control hat am Montag den Entwurf einer neuen Grundsatzverordnung für die Stromnetzgebühren vorgelegt, die ab dem 1. Jänner 2027 gelten soll.

Der am Montag veröffentlichte Entwurf zur Systemnutzungsentgelte-Grundsatzverordnung ist noch nicht endgültig. Bis 24. Juli sammelt die E-Control noch Stellungnahmen zu ihrem Begutachtungsentwurf, wie die Behörde mitteilte. „Die Regulierungsbehörde E-Control legte auf Basis des Gesetzes nun die Grundsatzverordnung für die Stromnetzgebühren vor" und „am 14. Juli veranstaltet die Behörde eine Fachtagung", heißt es in der Aussendung.

Die neue Verordnung ist Teil des Umbaus des österreichischen Strommarktsystems, der nach dem Beschluss des Elektrizitätswirtschaftsgesetzes (ElWG) „auf Hochtouren läuft". Nach Erlass der Grundsatzverordnung legt die E-Control im Herbst in einer weiteren Verordnung dann die Höhe der Gebühren fest. Sie soll regeln, welche Stromnetzgebühren ab 1. Jänner 2027 gelten sollen.